Rollstuhlbasketball

Es war eine Sportstunde auf die sich unsere Sportklassen besonders gefreut hatten.

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Am 12. und 13. November war der Deutsche Rollstuhlbasketballverband Gast an unserer Schule. Und so gab es auch in diesem Jahr keine Berührungsängste mit der ungewohnten Situation.

„Es ist toll, was die Kinder alles noch vom letzten Mal beherrschten“, sagte Malte Wittmershaus vom Rollstuhlverband. Und so brausten die Kinder sicher mit den Rollstühlen durch unsere Sporthalle. Begleitet wurde Wittmershaus von Philip Opong. Der ehemalige Fußball- Juniorennationalspieler aus Ghana leidet seit einem Unfall an Querschnittslähmung und ist auf den Rollstuhl angewiesen. Er ist sportliches Vorbild und schilderte den Kindern, wie er seinen Alltag meistert und im Rollstuhlsport neuen Halt gefunden hat.

„Wir haben zwei Arten von Rollstühlen mitgebracht. Das eine sind Alltagsrollstühle, wie sie auch im Krankenhaus verwendet werden. Aber wir haben auch Rollstühle mitgebracht, die echte Sportgeräte sind. Sie haben hinten noch ein Rad mehr und ihre seitlichen Räder sind schief, um ein Umkippen zu verhindern“, erklärte Malte Wittmershaus.

Die Kinder zeigten erneut viel Geschickt im Umgang mit dem ungewohnten Gefährt. Kein Wunder also, dass auch das abschließende Basketballspiel schon richtig dynamisch aussah und es viele Treffer auf beiden Seiten zu verzeichnen gab. Am Ende der Doppelstunde wollte keiner so recht aus der Halle und so wurden aus den 90 Minuten schnell über zwei Stunden.

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