Step by Step

Applaus macht stark

Tanzprojekt „step by step“: Zwei Stunden in der Woche proben Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 und 6 unserer2015-01-28-0006-STS Meiendorf Step by StepSchule mit einer professionellen Choreographin für große Aufführungen.

Applaus macht stark! Daher sind Aufführungen in unserem  Tanzprojekt  wichtiger Bestandteil. Erste Aufführungen erfolgen bei schulischen Veranstaltungen. Die große Abschlussgala dieses großartigen Projektes findet – gemeinsam mit anderen teilnehmenden Schulen – dann aber jährlich im Ernst-Deutsch-Theater vor ganz großem Publikum statt.

Ziel des Projektes ist es, über zeitgenössischen Tanz den Schülern den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. Zudem soll die körperliche Selbstwahrnehmung gefördert werden.

»Step by Step« ist ein Tanzprojekt von conecco UG – Management städtischer Kultur in Kooperation mit der BürgerStiftung Hamburg, das Tanzunterricht von professionellen Choreografen und Tanzpädagogen an Hamburger Schulen ermöglicht.

Seit dem Projektstart im März 2007 erhielten insgesamt 2100 Kinder im Rahmen von »Step by Step« regelmäßig Unterricht in zeitgenössischem Tanz an ihrer Schule. Bisher sind 28 Hamburger Schulen an dem Projekt beteiligt gewesen. Die Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis ist die Schirmherrin des Tanzprojektes.

Weitere Infos unter www.stepbystep-hh.de

Projektpartner

Die Gestaltung von Rahmenbedingungen zur Entfaltung von Kunst und Kultur ist Leitziel von conecco UG – Management städtischer Kultur: Im Fokus steht dabei die Steigerung der künstlerischen Qualität, die Stärkung des Gemeinwesens, die Verbesserung der Stadtteilidentität und des -images sowie die Weiterentwicklung er Bildungsqualität in Schulen durch künstlerische Kooperationsprojekte. conecco UG bietet professionelles Projektmanagement mit einem besonderen Schwerpunkt auf Organisationsentwicklung.

Die BürgerStiftung Hamburg wurde im März 1999 als Gemeinschaftsstiftung von Hamburgerinnen und Hamburgern für ihre Stadt mit dem Ziel gegründet, das Gemeinwesen in Hamburg nachhaltig zu stärken und Kräfte der Innovation zu mobilisieren. Sie will zurzeit schwerpunktmäßig jungen Menschen Chancen eröffnen, die sie sonst nicht bekämen. Dabei setzt sie das Augenmerk auf Eigeninitiative und verantwortliches Handeln miteinander.

Die Förderer

»Step by Step« wird gefördert von der BürgerStiftung Hamburg, der Stiftung Vollhardt und der Rudolf Augstein Stiftung.

Unsere Schüler berichten aus dem Projekt:

Der Namenskreis – eine Aufwärmübung

Wir stehen im „bunten“ Kreis, d. h. immer abwechselnd ein Junge und ein Mädchen. Alle haben neben sich genügend Platz. Jeder muss jetzt drei Schritte vortreten, eine besondere Bewegung machen und dabei seinen Namen sagen. Das muss die Klasse dann gemeinsam nachmachen und dabei den Namen begrüßen (z.B. einer sagt Philipp und springt drei Mal hoch, dann sagen alle: „Hallo Philipp!“ und springen auch drei Mal hoch.

Diese Übung gefällt mir eigentlich ganz gut. Danach beginnen wir mit dem richtigen Aufwärmen. Manchmal machen wir auch eine Trinkpause. Danach machen wir immer unterschiedliche Turnübungen. Am Anfang dachte ich, es wäre schlimmer. (Timon, 6a)

Der Budni Patentag

Am Budni Patentag haben wir leckeren Kuchen verkauft und manchmal selbst was genascht. Die Leute waren nett und haben viel gespendet. Wir haben einzelne Spenden von bis zu 20 € gesammelt. Es waren Herr Hamann, Herr Seibert und Herr Hartmann mit uns dort. Auch verschiedene Schüler aus der 5. und 6. Klasse mit ihren Eltern. Der Kuchen wurde von den Nachmittagskursen, manchen Schülern und von den Eltern gebacken. Ich habe mitgemacht, weil ich Spaß daran hatte. Am Ende kamen noch meine Großeltern vorbei. Es wurden an einem Tag insgesamt 374 € eingesammelt.          (Max, 6a)

Der Tandem-Besuch

Was ist ein Tandem- Besuch?

Ein Tandem-Besuch ist, wenn eine Klasse die andere im Training besucht und die beiden Klassen dann gemeinsam trainieren.

Wer war wo?

Die 6e aus der STS Lohbrügge hat die 6a der STS Meiendorf besucht.

Was ist passiert?

Als die STS Lohbrügge bei uns war, haben sie sich zuerst umgezogen. Dann haben wir in der Halle einen sehr großen Namenskreis gemacht. Es haben sich alle vorgestellt. Dabei mussten wir im Kreis so abwechselnd stehen, dass immer ein Schüler der STS Lohbrügge neben einem der STS Meiendorf stand. Dann haben wir uns gegenseitig unsere Choreografien vorgestellt. Nach dem Training haben wir noch zusammen Chips gegessen und Apfelschorle getrunken. (6a)

Der Fototag

Am Fototag kam eine professionelle Fotografin zu uns. Sie machte tolle Bilder vom Training. Es wurde auch von jedem ein Foto im Sprung aufgenommen. Die Bilder konnten wir uns dann ein paar Tage später angucken. Alle haben sich über die Fotos gefreut, weil sie so gut gemacht wurden. Trotzdem haben einige gelacht, weil die Posen so lustig aussahen. (Max 6a)
Die Lecture Performance

Wir als Step by Step Klasse sind nach Altona in die Dosenfabrik gefahren. Es hatte dort natürlich nicht sehr viel mit Dosen zu tun;)

Als wir angekommen waren, wurde uns erklärt, wo wir unsere Sachen hinpacken sollten. Wir saßen dann auf Matten und konnten dann die Step by Step Choreografen, darunter auch Philipp, bei einem Auftritt nur für uns beobachten. Sie haben uns einige Dinge erklärt und dabei vorgemacht. Manchmal mussten wir sogar mitmachen. Zum Schluss durften wir noch unsere Meinung auf ein Plakat schreiben. Es war alles sehr spannend. Danach sind wir wieder zurückgefahren und hatten erstmal Pause. (6a)

Wir spielen Medusa

Das Thema in diesem Jahr bei Step by Step heißt „Mythos“. Eine kleine Gruppe spielt dabei „normale“ Menschen, eine andere Gruppe spielt „Medusen“. Die Menschen verstecken sich vor den Medusen. Die Medusen finden die Menschen und versteinern sie mit ihren Blicken. Die Menschen täuschen nur an, versteinert zu sein und wachen wieder auf. Dann nehmen sie einen Spiegel als Schutzschild. Damit können sie die Medusen besiegen. Danach müssen sich alle im Raum frei bewegen. Alle acht Sekunden ändern wir die Richtung oder bleiben still stehen. Nach einigem hin und her zeigen einzelne Gruppen Standbilder zu Alltagssituationen aus der Zeit, in der die Mythen entstanden sind.          (Rachel 6a)

Interview mit Selva:

Hallo Selva, ich stelle dir jetzt ein paar Fragen zum Projekt „Step by Step“.

A: Was magst du an Step by Step?

S: Ich mag besonders, dass wir selbst unsere eigene Choreografie einbauen können.

A: Findest du das Training schwer?

S: Kommt darauf an, manchmal ist es schwieriger, manchmal etwas leichter.

A: Freust du dich auf den Abschlussauftritt?

S: Na klar! Aber ich bin auch etwas aufgeregt. Trotzdem freue ich mich.

A: Was magst du nicht so sehr an Step by Step?

S: Dass wir unsere Socken ausziehen müssen.

A: Kommst du in den Gruppenarbeiten mit den Kindern zurecht?

S: Meistens schon. Gerade klappt es sehr gut mit Rachel.

A: Vielen Dank für das Interview.

(Aylin und Selva, 6a)

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